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11.03.2019, 09:03 Uhr | Matthias Warnking
CDU möchte Kreisentwicklungskonzept erarbeiten!
Matthias Warnking hat für die CDU Kreistagsfraktion jetzt einen Antrag formuliert für den Landkreis Vechta ein Kreisentwicklungskonzept zu erarbeiten. Die Begründung lautet wie folgt: Der Landkreis Vechta ist derzeit in vielen Bereichen gut aufgestellt. Die Menschen finden gute Rahmenbedingungen und die Wirtschaft prosperiert. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, müssen schon jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Deshalb fordert die CDU Kreistagsfraktion ein Kreisentwicklungskonzept (KEK), in dem die richtigen strategischen Schwerpunkte gelegt werden.
Landkreis Vechta - Konkret soll von der Verwaltung geprüft werden, wie ein solches Konzept erarbeitet werden kann. Die Kreisentwicklung kann nur erfolgreich vorangetrieben werden, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Aus diesem Grund soll das Konzept in intensiver Zusammenarbeit mit den Kommunen und möglichst unter breiter Bürgerbeteiligung erstellt werden. Es müssen dafür von der Verwaltung Wege erarbeitet werden, die möglichst viele Bürger und Institutionen im Landkreis in die Erstellung und Umsetzung des Konzeptes mit einbindet. Mit dem Demografieprojekt sind schon gute Grundlagen gelegt worden. Hier hat sich gezeigt, dass ein breiter Ansatz der Bürgerbeteiligung zu einer erfolgreichen Steuerung führen kann. Viele Maßnahmen des Projektes sind mittlerweile umgesetzt und wichtige Ziele konnten erreicht werden. Im KEK sollen diese guten Ansätze aufgenommen und weitere zentrale Themen wie z.B. Digitalisierung, Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Umwelt und Natur, Bildung und Teilhabe in den Blick genommen werden. Die konkreten Themen und Schwerpunkte müssen allerdings im Laufe des Projektes mit allen Akteuren erarbeitet werden. Der Landkreis ist an vielen Stellen herausgefordert, sich zukunftsfähig aufzustellen. Dafür sind auch jetzt schon einige wegweisende Projekte wie z.B. das Breitbandprojekt, die Bildungsregion oder auch die Gesundheitsregion in der Durchführung. Trotzdem fehlt es zum Teil an einer Vernetzung und übergeordneten Abstimmung der Themen und Ziele. Sicher können nicht immer alle wichtigen Themen gleichzeitig bearbeitet werden und die vorhandenen Ressourcen müssen zielgerichtet eingesetzt werden. Es bedarf daher einer Abstimmung und Priorisierung. Eine gewisse Orientierung für die weitere Kreisentwicklung bietet sicher auch das Regionale Raumordnungsprogramm. Allerdings ist auch dies nur auf bestimmte Teilbereiche begrenzt und als strategisches Konzept zur Weiterentwicklung des Landkreises greift es zu kurz und ist zu bürokratisch. In einem Kreisentwicklungskonzept müssen die Grundlagen aus dem Raumordnungsprogramm aufgenommen und die Themen an verschiedenen Stellen ergänzt, besser vernetzt und priorisiert werden, damit die Zukunft des Landkreises Vechta strategisch positiv gestaltet werden kann. Eine echte Steuerung und Bündelung aller Maßnahmen kann übergeordnet durch ein breit getragenes Kreisentwicklungskonzept erreicht werden. Deshalb beantragt die CDU Fraktion, dass die Verwaltung des Landkreises Vechta beauftragt wird, zu prüfen wie ein Kreisentwicklungskonzept geplant, durchgeführt und ausgestaltet werden kann. Diese Ergebnisse sollen dann den Fraktionen vorgestellt werden, damit über die Durchführung der entsprechenden Maßnahmen politisch entschieden werden kann. Die CDU Fraktion will heute das KEK auf den Weg bringen, damit das Morgen für uns und die nächsten Generationen im Landkreis Vechta weiterhin positiv bleibt.
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