Archiv
31.12.2014, 18:44 Uhr
Grußwort des Landrates zum Jahreswechsel 2014/2015

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die vergangenen zwölf Monate waren eine bewegte Zeit für den Landkreis Vechta: Am 5. Juni verstarb Albert Focke. Über 13 Jahre lang hat er als Landrat unsere Region politisch geprägt – eine Zeit, in der er sich bleibende Verdienste um den Landkreis Vechta erworben hat. Die tiefe Anteilnahme der Bevölkerung nach seinem Tod hat gezeigt, dass Albert Focke nicht nur in seiner politischen Funktion, sondern auch als Mensch sehr geschätzt wurde.

 

Am 1. November durfte ich die Nachfolge als neuer Landrat des Landkreises Vechta antreten. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für das große Vertrauen bedanken, dass Sie mir bei der Wahl am 25. Mai entgegengebracht haben. Ich sehe darin die Verpflichtung, die Erfolgsgeschichte des Landkreises Vechta gemeinsam mit Ihnen fortzuschreiben. Politik kann aber nur Rahmenbedingungen setzen. Der Fleiß und das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger sind letztlich das Entscheidende – besonders im ehrenamtlichen Bereich.

 

Unser Landkreis steht gut da: Die Arbeitslosigkeit bleibt konstant unter 4 Prozent, die öffentlichen Haushalte sind intakt und wirtschaftlich gehören wir zu den stärksten Regionen bundesweit. Damit das so bleibt, hat der Landkreis in diesem Jahr mehrere Projekte in Angriff genommen: Mit der Initiative „Zukunft Vechta 2030“ werden wir den Landkreis für die Herausforderungen des demographischen Wandels wappnen. Anhand der Breitbandstudie werden Strategien entwickelt, damit der ländliche Raum nicht den Anschluss an das digitale Zeitalter verliert. Wir unterstützen die Ganztagsbetreuung von Kindern und Schülern. Wir investieren weiter in unsere Bildungseinrichtungen, in unsere Infrastruktur und in soziale Belange. Zudem treiben wir das innovative Nahverkehrskonzept Moobil + voran.

 

Das neue Jahr stellt uns vor neue Herausforderungen: Im Januar wird die Image-Studie für das Oldenburger Münsterland vorgestellt. Sie wird zeigen, wo dringender politischer Handlungsbedarf in unserer Region besteht. Zugleich muss sich die Neugliederung der Kreisverwaltung bewähren, die auf mehr Effizienz und Bürgernähe abzielt. Nicht zuletzt wird es darum gehen, die Strukturen unseres Landkreises gegen das geplante  Landesraumordnungsprogramm der Landesregierung zu verteidigen. Gemeinsam werden wir diese Aufgaben bewältigen.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich  für das neue Jahr alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

 

Ihr Herbert Winkel



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