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02.01.2017, 11:17 Uhr
Grußwort von Landrat Herbert Winkel zum Jahreswechsel 2016/17
Breitbandausbau zentrales Thema / Landwirtschaft im Strukturwandel
"2017 wird bereits aus geschichtlicher Perspektive ein bedeutendes Jahr für unsere Region. Der erfolgreiche Einsatz für den Erhalt der Selbständigkeit des Landkreises wird dann 40 Jahre zurückliegen.

Er hat es möglich gemacht, dass wir aus eigener Kraft zu einem wirtschaftlich starken Landkreis mit wachsender Bevölkerung und guten Zukunftsaussichten wurden.

Dennoch: An politischen Herausforderungen wird es im kommenden Jahr nicht mangeln."

Landrat Herbert Winkel
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

2017 wird bereits aus geschichtlicher Perspektive ein bedeutendes Jahr für unsere Region. Der erfolgreiche Einsatz für den Erhalt der Selbständigkeit des Landkreises wird dann 40 Jahre zurückliegen. Er hat es möglich gemacht, dass wir aus eigener Kraft zu einem wirtschaftlich starken Landkreis mit wachsender Bevölkerung und guten Zukunftsaussichten wurden.

Dennoch: An politischen Herausforderungen wird es im kommenden Jahr nicht mangeln. Die zentrale Aufgabe ist der Ausbau der Breitbandversorgung in unseren Kommunen. Für den Landkreis Vechta hat er eine ähnlich große Bedeutung wie der Bau der A1 Ende der 1960er Jahre. Wir brauchen dringend eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, die den Standort Landkreis Vechta zukunftssicher macht. Wir hoffen daher auf baldige Zuschüsse aus Berlin für diese eigentlich bundeseinheitliche Aufgabe.

Um die künftige Entwicklung geht es ebenso beim Stichwort Flächenkonkurrenz. Im kommenden Jahr werden die Einwohnerzahlen weiter wachsen, neue Wohn- und Gewerbegebiete ausgewiesen und Ausgleichflächen benötigt. Gleichzeitig braucht die Landwirtschaft, die sich in einem enormen Strukturwandel befindet, verlässliche Entfaltungsmöglichkeiten. Bund, Land und Kommunen müssen zusammenarbeiten, um tragfähige Lösungen zu finden. Die hierfür angekündigten gesetzlichen Grundlagen sind überfällig.

In diesem Jahr hat der Landkreis wichtige Weichen gestellt: Unser eigenes Brunnenprogramm hat gezeigt, wo das Grundwasser durch Nitrat besonders gefährdet ist. Diese „Hotspots“ gilt es in 2017 durch fachliche Beratung vor Ort zu entschärfen.

Im Bereich der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum hat die Gesundheitsregion Vechta erste Projekte umgesetzt, beispielsweise mit dem Verein „Perspektive Pflege e.V.“ Sein Ziel ist es, neue Pflegefachkräfte für den Landkreis anzuwerben. Beim Land wurde inzwischen auch die Förderung der Initiative „WelcoMED“ beantragt, mit dem junge und angehende  Medizinern für unsere Region begeistert werden sollen.

Die Übergänge von dem Ausbildungs- in das Berufsleben zu erleichtern – das ist das Ziel der Bildungsregion Vechta, die im Mai offiziell ihre Arbeit aufgenommen hat. Als weiteren Schwerpunkt hat der Landkreis die Vermittlung der deutschen Sprache auf die Agenda gesetzt. Besonders für die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in Gesellschaft und Berufswelt ist dieser Ansatz entscheidend. An dieser Stelle danke ich den vielen Ehrenamtlichen, die Tag für Tag den Flüchtlingen in unseren Städten und Gemeinden unterstützend zur Seite stehen.

Ab dem 1. Januar ändern sich auch die Rahmenbedingungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Der Landtag hat beschlossen, dass das Land die Ausgleichsmittel für den ÖPNV nicht mehr direkt an die Verkehrsunternehmen, sondern an die Landkreise auszahlt. Das ermöglicht uns neue Steuerungsmöglichkeiten für die Verbesserung des Mobilitätsangebotes vor Ort, die wir zusammen mit den Verkehrsunternehmen entwickeln wollen.

2017 wird auch für die Mobilität mit dem Rad ein spannendes Jahr. Mit dem neuen Radwegeleitsystem können sowohl unsere Bürginnen und Bürger als auch Touristen mit digitaler Navigation auf Entdeckungstour durch den Landkreis fahren.

Der Jahreswechsel ist zugleich ein Blick nach vorn und zurück: Ich bin zuversichtlich, dass wir auch im kommenden Jahr gemeinsam die richtigen Entscheidungen für eine gute Zukunft des Landkreises treffen werden. 

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich für das neue Jahr alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.“

Ihr

Herbert Winkel
Landrat
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