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21.07.2016, 09:28 Uhr
Winkel: „Breitbandausbau ist ein großes Zukunftsprojekt für den Landkreis Vechta“
Der Landkreis Vechta treibt den Breitbandausbau weiter voran. Dafür hat der Kreistag bei seiner letzten Sitzung am 16. Juni Investitionen in Höhe von rund 48 Millionen Euro beschlossen. 96 Prozent der unterversorgten Gebiete im Landkreis sollen künftig über Glasfaseranschlüsse verfügen.

„Der Breitbandausbau ist ein großes Zukunftsprojekt für den Landkreis Vechta. Gerade unsere starke Wirtschaft braucht leistungsfähiges Internet“, freut sich Landrat Herbert Winkel über den Beschluss.
Der Landkreis Vechta treibt den Breitbandausbau weiter voran. Dafür hat der Kreistag bei seiner letzten Sitzung am 16. Juni Investitionen in Höhe von rund 45 Millionen Euro beschlossen. 96 Prozent der unterversorgten Gebiete im Landkreis sollen künftig über Glasfaseranschlüsse verfügen.

„Der Breitbandausbau ist ein großes Zukunftsprojekt für den Landkreis Vechta. Gerade unsere starke Wirtschaft braucht leistungsfähiges Internet“, freut sich Landrat Herbert Winkel über den Beschluss. Inzwischen werden immer mehr industrielle Produkte mit internetbasierten Systemen hergestellt – eine Entwicklung, die mit dem Begriff „Industrie 4.0“ beschrieben wird. Vor diesem Hintergrund ist schnelles Internet ein wichtiger Standortfaktor. Gleiches gilt für alle Einwohner des Landkreises, um ein attraktives Lebensumfeld zu bieten.

Fördermittel bei Bund und Land beantragt

Der Landkreis Vechta investiert in den Breitbandausbau, weil er für private Telekommunikationsanbieter im ländlichen Bereich oft nicht attraktiv ist. „Diese Lücke wollen wir schließen und dafür Fördergelder von Bund und Land einwerben“, erklärt Winkel. Ein Förderantrag beim Bund über rund 14 Millionen ist bereits erfolgt. Er zielt auf eine Versorgung von 50 Megabit pro Sekunde ab. Auch beim Land Niedersachsen, das über 300 Millionen Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung stellt, soll finanzielle Unterstützung in Höhe von 5 Millionen Euro beantragt werden.

Die Umsetzung läuft über ein so genanntes „Betreiber-Modell“. Das bedeutet, dass der Landkreis Vechta zunächst den Bau des Glasfasernetzes finanziert und es dann an einen privatwirtschaftlichen Betreiber verpachtet. Dieser zahlt für die Nutzung des Netzes einen festen Pachtpreis an den Landkreis. „So fließt ein großer Teil der Investitionen wieder an uns zurück“, so Winkel.

Der Ausbau der Breitbandversorgung soll nach jetzigem Planungsstand 2019 abgeschlossen werden. 

 
 



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