Landwirtschaft, Umwelt

Die Agrar- und Ernährungswirtschaft hat einen großen Anteil an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landkreises




Daher ist die Zukunft dieser Wirtschaftszweige und insbesondere der Landwirtschaft durch Unterstützung bei Modernisierung, Umbau und Aussiedlung zu sichern. Eine Attraktivität für Betriebsnachfolger ist weiterhin erforderlich.

Im Rahmen des Möglichen und in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden möchte ich feststellen, wo es Entwicklungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft gibt. Eine weitere Zersiedelung der Landschaft kann nicht unser Ziel sein. Hierbei ist sowohl auf die Seuchenprophylaxe als auch auf notwendige Erholungsgebiete in freier Natur zu achten.

Es ist erforderlich, nachhaltig zu wirtschaften, um die Natur und die natürlichen Ressourcen für unsere Kinder und nächsten Generationen zu erhalten.

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass auch die Bürger in unserem Landkreis fordernder werden, was das Thema Umwelt betrifft. Dies führt nach meiner Überzeugung dazu, dass wir uns mit den Themen Boden, Wasser, Luft verstärkt auseinander setzen müssen.

Ich  möchte die positiven Ansätze wie das Projekt moobilplus ausbauen, bestehende Bahnstrecken erhalten und den Radverkehr fördern.  

Ein Klimaschutzkonzept für den Landkreis halte ich für unbedingt notwendig und es ist gegebenenfalls als Ziel auch in das neu zu erstellende regionale Raumordnungsprogramm aufzunehmen. Die Gebäude des Landkreises sollen - soweit energetisch sinnvoll - genutzt werden, um Strom für den Eigenverbrauch zu erzeugen. 

Ich strebe eine gute Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden im Landkreis an und möchte bei planerischen Vorhaben die Bürger frühzeitig beteiligen und Transparenz schaffen, indem Unterlagen so früh wie möglich medial zur Verfügung gestellt werden. 

Zum Schutz unseres Bodens müssen Altlasten abgearbeitet, Nitrateinträge verringert und eine angemessene Düngung kontrolliert werden. Im Hinblick auf die Nährstoffbilanz, die die Landwirtschaftskammer in der 44. Woche dieses Jahres vorgestellt hat, wird deutlich, dass auch die Frage der Gülleaufbereitung ein wichtiges Thema vor der Verbringung sein muss. 

Durch die vergangenen trockenen Jahre und einzelne Wasserentahmen an bestimmten Stellen im Landkreis kommt es zu Problemen mit den Grundwasserständen. Diesen müssen wir begegnen, indem Entnahmen über geeichte Zähler kontrolliert werden, Wege zur Steuerung der Wasserentnahme gefunden werden und z.B. über Beregnungsverbände nachgedacht wird.  

Für die Renaturierung von Stillgewässern und Fließgewässern möchte ich mich einsetzen. Der Naturschutzfachlicher Ersatz- und Ausgleichsfonds ist intelligent zu nutzen, ohne zu viele Flächen zu verbrauchen.  

Bei der Reinhaltung der Luft ist der Landkreis Vechta schon seit vielen Jahren Vorreiter. Bereits seit dem Jahr 2000 wird in den meisten Fällen zumindest bei neuen Schweineställen der Einsatz von Filteranlagen gefordert. Diese müssen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit untersucht werden. Auch für weitere Tierarten muss die Filtertechnik vorangetrieben werden.
 
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