Bildung

Kinder brauchen Bildung, denn ohne Bildung gibt es keine Zukunft



Unsere Kinder sollen auf gut ausgestattete Schulen gehen, in denen sie mit den neuesten Methoden lernen können. Das bedeutet, wir werden weiterhin viel Geld in die Lehrausstattung, energetische Sanierung wie auch in Mensen stecken müssen. Bei immer mehr Ganztagsunterricht müssen unsere Kinder mittags ordentlich essen können.

Die Inklusion wird uns vor große Herausforderungen stellen. Der Landkreis wird bei den Schulen Barrierefreiheit zum Beispiel durch Rampen, Aufzüge und selbst öffnende Brandschutztüren herstellen müssen. Hier ist im Rahmen der Konnexität das Land gefragt. Eine entsprechende Finanzausstattung vom Land ist einzufordern.

Es darf keine Inklusion zulasten der Inklusionsschüler geben, nur weil es zu wenig Lehrpersonal gibt und der Landkreis es über die Einstellung von Integrationshelfern richten soll. Auch hier sind deutliche Forderungen an das Land um finanzielle Unterstützung erforderlich. 

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass es für Eltern weiterhin das Wahlrecht gibt, ob sie ihre Kinder z.B. in eine Sprachheilklasse oder eine Regelschule schicken.

Bildung bedeutet auch, dass möglichst jedes Kind in unserem Landkreis einen Schulabschluss erhält. Ohne Abschluss gibt es keine Chancen auf eine Ausbildung oder auf spätere höherwertige Tätigkeiten.  

Ziel muss es sein, die Schulabschlussquoten im Landkreis zu verbessern.  Das gilt auch für unsere ausländischen Mitbürger. Hier müssen wir gemeinsam mit den Schulen und Bildungsträgern Anstrengungen unternehmen, die Schulabschlussquoten wesentlich zu verbessern.  

Dies  bedeutet u.a., dass wir den Spracherwerb konkret fördern müssen. Unter der Prämisse: jeder bekommt eine Sprachförderungsmöglichkeit,  möchte ich Konzepte entwickeln, die für jede Altersgruppe Sprachförderungsmöglichkeiten vorsieht.  

Auch ausländische Erwachsene müssen niedrigschwellig an Sprachkurse herangeführt werden. Über eine aufsuchende Beratung und Programme in den Städten und Gemeinden mit niedrigschwelligen Angeboten wie Schwimmen, Fahrrad- und Nähkurse möchte ich  dieses fördern und die Erwachsenen erreichen.  

Die soziale Situation an unseren Schulen hat sich in den letzten Jahren vielfach verschlechtert. Daher sind an jeder Schule Sozialarbeiter notwendig. Das Land hat bereits teilweise Sozialarbeiter eingestellt oder es wurden in den letzten drei Jahren Sozialarbeiter über das Bildung und Teilhabepaket des Bundes gefördert. Mit Auslaufen dieses Programms spätestens im Jahr 2014 fallen viele Schulsozialarbeiterstellen weg. Hier ist das Land aufzufordern, die notwendigen Kosten für die Schulsozialarbeit zu finanzieren.  

Bildung bedeutet auch Unterstützung von Jugendlichen in der Ausbildung. Wir benötigen jeden Jugendlichen im Landkreis Vechta. Leider sind viele heute nicht mehr sofort ausbildungsfähig und benötigen Unterstützung. Kleinere Betriebe können dieses im Rahmen der anfallenden täglichen Arbeit oftmals nicht leisten. Hier möchte ich ausloten, ob im Rahmen der Fachkräfteinitiative des Landkreises gemeinsam mit den Kammern und den Betrieben unterstützt werden kann.  

Jugendliche brauchen Unterstützung bei ihrer Entwicklung durch Prävention.Der Landkreis hat die präventive Arbeit erheblich ausgebaut und sie wird weiter ausgebaut werden müssen. Die Projekte wie das Schutzengelprojekt oder Aufklärung der Eltern über Gefahren für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Jugendschutzes sollen beibehalten und gestärkt werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendeinrichtungen und Vereinen mit dem Jugendamt möchte ich verbessern.   

Im Bereich der Jugendhilfe hat der Landkreis die Ausgaben in den letzten Jahren durch Einsetzung zusätzlichen eigenen Personals und präventive ambulante Arbeit senken beziehungsweise konstant halten können. Insbesondere im stationären Bereich ist es gelungen, die Zahl der Heimunterbringung zu minimieren. Die hierdurch freiwerdenden Mittel sollten für weitere Präventionsmaßnahmen genutzt werden, damit spätere Hilfen  nicht erst erforderlich werden.

Die Weiterentwicklung unserer Universität und der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik müssen unterstützt und deren Zusammenarbeit vorangetrieben werden.
 


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